Aus dem Lexikon der Musik:

Depri-Musik:
nach Meinung einiger unmaßgeblicher Musikkritiker die Art von Musik, die von Andreas Harrer bevorzugt gehört wird und bei anderen Leuten Depressionen hervorruft.

deutschsprachige Musik oder internationale Musik, welche hätten`s denn gern?

Andis Musik für die einsame Insel:
Black: Wonderful Life (Depri-Musik in Reinform)
Simon & Garfunkel: Bridge Over Troubled Water (für mich die beste LP aller Zeiten)
Cat Stevens: Tea For The Tillerman (mit dem Original von "Wild World")
Bob Dylan: The Times They Are A-Changin` (Seitdem hat sich leider doch nicht so viel geändert)
Bob Marley: Legend (wahrlich legendär, wer die nicht kennt, sollte das unbedingt nachholen!)
Ultravox: The Collection (sonst ist Synthi-Musik nicht gerade mein Ding, aber die sind ein echter Klassiker)
Midge Ure: The Gift (der Kopf von Ultravox auch solo sehr gut)
R.E.M.: Out Of Time (das beste Album der 90`er bisher)
The Christians: The Christians (sehr schöne Lieder darauf)
Tracy Chapman: Tracy Chapman (engagierteste Texte seit Bob Dylan)
Mariah Carey: Music Box (früher war sie wirklich gut)
Ten Sharp: Under The Waterline (gut gemachter Pop und "You" das schönste Liebeslied seit langem)
The Millions: Raquel (völlig unbekannte Gruppe, kenne sie auch nur durch Zufall - Vorgruppe bei Sheryl Crow - , wer die Cranberries gut findet, könnte hier richtig liegen)
Sheryl Crow: Tuesday Night Music Club
Tori Amos: Little Earthquakes (auch eine sehr interessante Stimme)
Sarah McLachlan: Fumbling towards ecstasy (Ziemlich Depri)
Sophie B. Hawkins: Whaler
Del Amitri: Twisted (Mit "Driving with the brakes on", einem wunderschönem Lied)
The Corrs: Talk on Corners (Popmusik in irischem Stil)
Heather Nova: Oyster (unglaubliche Stimme, vor allem live!)
Heather Nova: Siren (und noch einmal, weil ich sie so toll finde - meine Lieblingssängerin)

Und hier die Interpreten, die mich auf die einsame Insel treiben:
Ace of Base (was die mit "Don`t turn around" gemacht haben ist absolut unverzeihlich - hört euch Aswad an!)
Roxette (Pop auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner)
U96 (sollten sich wirklich versenken)
MODO (sollte sich den Preis für die debilsten Lieder aller Zeiten mit Helge Schneider teilen)
Helge Schneider (s.oben)
Take That und alle von ihnen geklonten Trios/Quartette/Quintette
Pet Shop Boys ("Yesterday, when I was mad" passt schon sehr gut)

Und hier meine Favoriten der deutschprachigen Musik:
Heinz Rudolf Kunze: Reine Nervensache
Heinz Rudolf Kunze: Eine Form von Gewalt
Heinz Rudolf Kunze: Ausnahmezustand
Heinz Rudolf Kunze: Der schwere Mut
Heinz Rudolf Kunze: Die Städte sehen aus wie schlafende Hunde
Heinz Rudolf Kunze: Dein ist mein ganzes Herz
Heinz Rudolf Kunze: Wunderkinder
Heinz Rudolf Kunze: Deutsche singen bei der Arbeit
Heinz Rudolf Kunze: Einer für Alle
Heinz Rudolf Kunze: Gute Unterhaltung
Heinz Rudolf Kunze: Brille
Heinz Rudolf Kunze: Sternzeichen Sündenbock
Heinz Rudolf Kunze: Draufgänger
Heinz Rudolf Kunze: Kunze macht Musik
Heinz Rudolf Kunze: Der Golem aus Lemgo
Jule Neigel: Herzlich Willkommen (Deutsch-Rock-Power-Frau)
Yah-Yah: Machen (wirklich tapfere Leute: auf dem Konzert sangen sie für fast jeden Zuhörer ein Lied; so wenig Resonanz haben sie nicht verdient)
PUR: Seiltänzertraum (melodiös und trotzdem nicht flach)
Rio Reiser: Rio I. (Wenn er "König von Deutschland" wäre, dann gäbe es bei der Bundeswehr nur noch Hitparaden - keine schlechte Idee)
Illegal 2001: Auweia ("Dosenbier macht schlau", und wer`s nicht glaubt, sollte sich die Jungs anhören: die haben`s selbst getestet!)

Wer nun vorschnell glaubt, ich sei der berüchtigte "Kunze-Fan", der hat völlig ... recht.


Andreas Georg Harrer, 7 Feb 1995, 11 September 1998